In der nordöstlichsten Region Italiens, in Friuli Venezia Giulia (Deutsch: Friaul Julisch Venetien) gibt es eine reichhaltige Fülle an Radioprogrammen.

Ihren Ursprung hat die Radiovielfalt in Piratensendern der 1960er Jahre. Anfang der 1970er wurde Privates Radio in Italien offiziell erlaubt und somit wurden viele bisherige „Piraten“ zu „Privaten“, die neben der öffentlich-rechtlichen RAI senden dürfen.
In den folgenden Jahren wurde das Netz rasch ausgebaut – die Politik sah hier meist tatenlos zu, wie ohne Kontrolle und Zwang ein Radiosender nach dem anderen on air ging. Zum Höhepunkt, in den 80er Jahren, erlebte Italien eine nie dagewesene Auswahl an Radioprogrammen.

Da das nördlich gelegene Österreich noch streng monopolistisch (d.h nur der ORF durfte auf UKW senden) war, nützten dies viele Privatradiomacher in Kärnten und der Steiermark aus und sendeten von grenznahen, italienischen Bergen. Denn hier war Privatradio ja legal.
So wurde am Monte Forno bei Tarvisio/Tarvis das weitbekannte Radio Uno über Jahre hinweg verbreitet. Dazu kommen noch andere Programme wie Radio Valcanale oder zum Schluss Radio Bakkano.

Ende der 1990er begann die Radioszene in Italien sich ein neues Mal zu veränderen: Große Networks (wie RDS, RTL 102.5 etc.) kauften sich in kleineren Lokalsendern ein, da diese finanziell in Schwierigkeiten steckten.
Dieser Vorgang hält bis heute an und die Vielfalt der italienischen Radioszene nimmt stetig ab. Außerdem macht das volle UKW-Band neuen Sendern zu schaffen, da es quasi unmöglich ist an neue Frequenzen zu kommen (dies wurde bereits in den 1990ern durch ein Gesetz offiziell verboten, vorher konnte man soviel Frequenzen in Betrieb nehmen wie man wollte.)

Heute ist die Radioszene immer noch vielfältiger als in Deutschland oder Österreich, enthält jedoch immer mehr landesweite Programme, aber hier und dort findet sich auch in Italien noch ein, kleiner, regionaler Sender, der gute Musik sendet.

Vorallem im flachen Teil Friauls ist das UKW-Band noch recht voll.

Viele Fotos zu den wichtigsten Senderstandorten, die heute in Betrieb sind, gibt es hier: Zu den Senderfotos Friuli Venezia Giulia

Im Veneto (Deutsch: Venetien) gibt es eine außerordentlich große Anzahl an Programmen. Im flachen Teil ist das Band wirklich nahezu voll. In den 1970er Jahren hat sich in Italien ein sehr liberales System entwickelt. Heute gibt es noch eine große Auswahl an Radiosendern.

Ihren Ursprung hat die Radiovielfalt in Piratensendern der 1960er Jahre. Anfang der 1970er wurde Privates Radio in Italien offiziell erlaubt und somit wurden viele bisherige „Piraten“ zu „Privaten“, die neben der öffentlich-rechtlichen RAI senden dürfen.
In den folgenden Jahren wurde das Netz rasch ausgebaut – die Politik sah hier meist tatenlos zu, wie ohne Kontrolle und Zwang ein Radiosender nach dem anderen on air ging. Zum Höhepunkt, in den 80er Jahren, erlebte Italien eine nie dagewesene Auswahl an Radioprogrammen.

Ende der 1990er begann die Radioszene in Italien sich ein neues Mal zu veränderen: Große Networks (wie RDS, RTL 102.5 etc.) kauften sich in kleineren Lokalsendern ein, da diese finanziell in Schwierigkeiten steckten.
Dieser Vorgang hält bis heute an und die Vielfalt der italienischen Radioszene nimmt stetig ab. Außerdem macht das volle UKW-Band neuen Sendern zu schaffen, da es quasi unmöglich ist an neue Frequenzen zu kommen (dies wurde bereits in den 1990ern durch ein Gesetz offiziell verboten, vorher konnte man soviel Frequenzen in Betrieb nehmen wie man wollte.)

Heute ist die Radioszene immer noch vielfältiger als in Deutschland oder Österreich, enthält jedoch immer mehr landesweite Programme, aber hier und dort findet sich auch in Italien noch ein, kleiner, regionaler Sender, der gute Musik sendet.

Zu den wichtigsten Senderstandorten im Veneto gibt es auch Fotos und zwar hier: Zu den Senderfotos Veneto